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Wie funktioniert Franchising:
Franchising - reich oder um eine Erfahrung reicher? Es gibt Menschen die wurden damit reich. Max Schmeling gehörte als einer der ersten in Deutschland dazu. Er übernahm das Franchise-Konzept eines amerikanischen Brauseherstellers und schrieb seine eigene Erfolgsgeschichte.
Franchising ist ein Vertriebs- und Distributionskonzept, das aus den USA übernommen wurde. Es handelt sich dabei um ein System der Vertriebsbindung, und ähnelt damit dem Konzept von Handelskooperationen oder Vertragshändlern.
Wesen des Franchising
Ein Franchise-Geber (Hersteller) sucht Franchise-Nehmer (Händler), die als selbständige Unternehmer sein Geschäftskonzept übernehmen. Hierfür ist ein eigener Kapitaleinsatz des Franchise-Nehmers erforderlich. Der Franchise-Geber unterstützt den Franchise-Nehmer mit einem ganzheitlichen Konzept in Beschaffung, Absatz und Organisation. Der Franchise-Geber verpflichtet sich, den Vertragspartner laufend zu unterstützen und zu schulen, die Konzeption weiterzuentwickeln und die Nutzungsrechte an Schutzrechten zu übertragen.
Das Franchise-Paket wird gegen Leistung eines Nutzungsentgelts weitergegeben. Der Franchise-Nehmer handelt in eigenem Namen und auf eigene Rechnung, ist also selbständig. Die Rechte und Pflichten werden zwischen Franchise-Geber und Franchise-Nehmer vertraglich geregelt.
Vorteile für beide Seiten
Franchising hat für beide Seiten Vorteile. Der Franchise- Geber stellt eine schnelle Marktausdehnung seiner Geschäftsidee sicher. Diese Marktausdehnung kann national oder international sein. Dabei sind für ihn selbständig initiativ werdende Unternehmer tätig, die er vertraglich im Rahmen des Franchise-Vertrages an sich gebunden hat. Er muss nicht das Kapitalrisiko für einen möglichen Shopauf- und Ausbau tragen. Für den Franchise-Nehmer bedeutet Franchising die Vorgabe eines Distributionsrahmens, in dem er sich bewegen kann. Das gesamte Marketing-Mix des Franchise- Gebers, in Distribution, Preispolitik und Kommunikation wird von ihm übernommen. Er übernimmt im Franchising das Know-how und das Marktimage des Vertragspartners.
Aufgaben der Vertragspartner
Der Franchise-Geber entwirft und baut ein Marketingkonzept aus, übernimmt die Warenauswahl, unterbreitet Kalkulationsvorschläge, nimmt überregionale Werbeaktivitäten unter einheitlichem Markenauftritt vor, beteiligt sich an der regionalen Werbung, stellt Marketingmaterialien für Dekoration und Messen bereit, schult das Personal, unterstützt in der Verkaufsberatung, überträgt den Gebietsschutz an den Franchise-Nehmer. Der Franchise-Nehmer muss sich zur Abnahme von Mindestmengen verpflichten, sein Sortiment wird hinsichtlich von Konkurrenzprodukten beschränkt, Preisbindung (Einhaltung eines vorgeschriebenen Preisniveaus), Unterstützung der überregionalen Aktivitäten des Gebers durch eigene regionale Werbungen.
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